Maximilian Glanz

--- random loops ---

HAIDHAUSEN! - Foen Ausstellung im Üblacker-Häusl, München

Save the date: 12. Dezember 2017, 19-21 Uhr, Vernissage "Haidhausen!"

Fotoausstellung der Gruppe foen anläßlich 40 Jahre Freunde Haidhausens – Verein für Haidhausen e.V.

Der heutige Stadtteil Münchens wurde 808 als "haidhusir" erstmalig urkundlich erwähnt. Die "Häuser auf der Heide" waren damals über einen "gaachen" (steilen) Steig östlich der Isar erreichbar.

In dieser Ausstellung zeigen Mitglieder der Gruppe foen ihre eigenständigen Perspektiven auf das jetzige Haidhausen.

Wo?
Üblacker-Häusl, Preysingstr. 58, München-Haidhausen

Wann?
Die Ausstellung wird gezeigt vom 13. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018. Geöffnet ist das Üblacker-Häusl zu folgenden Zeiten: Mi/Do 17–19 Uhr, Fr/So 10–12 Uhr. Vernissage ist am 12. Dezember 2017, 19-21 Uhr.

foen-Ausstellung Halle 50, DomagkAteliers, 14.-16. Oktober 2017

foensehen 2017

foensehen - 15 Jahre foen

Die Münchner Künstlergruppe foen begeht ihr 15jähriges Jubiläum mit einer Ausstellung in der Halle 50, DomagkAteliers in München, vom 14. Oktober bis 16. Oktober 2017. Gezeigt werden aktuelle fotografische Arbeiten, Installation, Video und Künstlerbuch. Der Zugang reicht dabei von konzeptionell, eher dokumentarisch über intuitiv bis experimentell. Mit Arbeiten von Peter Corbishley, Marlies Ebertshäuser, Maximilian Glanz, Susanne Görtz, Eva Knevels, Sven Körber, Kai Nörtemann, Renate Pieper, Heinz Hermann Wahl, Thomas Willeke.

Wann und wo

Vernissage: Samstag, 14. Oktober 2017, ab 18 Uhr, Einführung: Bettina Blumenberg
Sonntag, 15. bis Montag, 16. Oktober 2017, 11 bis 18 Uhr
Künstlersonntag,15. Oktober 2017, Beginn 15 Uhr, Beginn Rundgang Ateliers ab 16 Uhr, Start in der Halle 50.

Städtisches Atelierhaus am Domagkpark, Halle 50, Margarete-Schütte-Lihotzky-Straße 30, 80807 München domagkateliers.de

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

"NOW! Fotografie der Gegenwart" im Fotoquartier Wien

Am 1.11.2016 findet die Vernissage der Fotoausstellung "NOW! Fotografie der Gegenwart" im Fotoquartier Wien, ehemaliges Schlössl-Kino statt.
Ich bin mit 2 meiner 2qm_nb Bilder in der Ausstellung vertreten:

2qm_nb.01
2qm_nb.02

Leider kann ich zur Vernissage nicht dabei sein. Über Kommentare zu den Bildern würde ich mich freuen.

Ausstellungsdauer vom 2.11. bis 23.11.2016, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 16-18 Uhr

Info unter: NOW! Fotografie der Gegenwart

Ausstellung der Fotogruppe "Fo-en" im Münchener U-Bahnhof: Universität Nord

„Noch während er davonjagte, versuchte er seine Nase an ein Schaufenster zu drücken"

Als Gründungsmitglied der Fotogruppe "fo-en" freue ich mich, unsere neue Gruppenausstellung ankündigen zu können. Sie findet vom 5.Mai bis 31.Mai im Münchner U-Bahnhof Universität, Eingang Nord/Siegestor im Zwischengeschoss statt. Sie ist jederzeit einsehbar.
Ausstellungseröffnung am 5. Mai, 19:00

Info unter www.fo-en.de

Einzelausstellung randomloops im "Durchhaus"

Einladung zur Ausstellung

Vom 28. September bis 3. Oktober 2013 findet meine Ausstellung "RandomLoops" in der Galerie "Durchhaus" in München statt.

Vernissage: 28. Sept. von 19:00 bis 21:00
um 20:00 spreche ich über meine Arbeit

Finissage: 3. Okt. 19:00 bis 21:00
um 20:00 spricht Kai Nörtemann über mich und meine Arbeit

Ich werde an beiden Abenden anwesend sein.

um Anmeldung wird gebeten:
ich.komme@durchhaus.de oder 0179.5980545

Veranstaltungsort:
Galerie "Durchhaus"
im Rückgebäude
Frundsbergstr. 5
D-80634 München
Tel +49-179-5980545
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Vernissage 28.9.2013

Essay von Kai Nörtemann 9/2013

Maximilian Glanz - “Random Loops”

Der Diskurs um die Authentizität von digitalen Bildern gegenüber den haptisch begreifbaren analogen Bildern wird bisweilen hart geführt, ohne zu einem befriedigenden Ende zu kommen. Die Praktiker sehen die Schnelligkeit und Ökonomie des Digitalen, die Romantiker riechen nach einer Nacht im Schwarz-Weiß-Labor an ihren Fingern und schwärmen von den Positiven, die vor ihren Augen im Rotlicht zaghaft Gestalt annahmen.

Der eigentliche, und als Fotograf begreifbare Unterschied hat nichts so sehr mit der Qualität des Endergebnisses zu tun, er zeigt sich im Prozess: der digitale Fotograf nutzt die vorgegebenen Programme der Apparate (eingebettet in Fotoapparate oder als Bildbearbeitungssoftware), um letztlich redundante Bilder zu schaffen. In jedem Schritt des Entstehungsprozesses kann er sich der gewünschten Qualität vergewissern und den jeweils letzten Schritt rückgängig machen bzw. ihn wiederholen – sei es mit dem Blick auf das Display des Fotoapparates oder am Bildschirm: mit einem Klick wird das Ergebnis bestätigt oder verworfen. Es herrscht totale Gewissheit.

Der analoge Fotograf weiß um die Eigenschaften von Licht, Material und der Apparate. Er kann diese bis zu einem gewissen Grad kontrollieren. Meister wie z.B. Ansel Adams haben gezeigt, wie man durch konsequente Beherrschung der Technik den im Augenblick der Aufnahme empfundenen Ausdruck im Endergebnis zuverlässig verwirklichen kann. Es bleibt der Restzweifel, ob wirklich alles wie angenommen funktioniert hat. Der Moment der Wahrheit ist im Labor.

Maximilian Glanz zeigt mit seinen „Random Loops“, wie der Zufall Einzug in die digitale fotografische Arbeit halten kann.

Die meisten Computersprachen sind in der Lage Zufallszahlen zu generieren. Die Qualität dieser Zufälligkeit („Randomness“) variiert und kann mit elaborierten Algorithmen sehr weitgehend sein. Untersuchungen zeigen, dass menschlich generierter Zufall von schlechterer Qualität ist. Überraschend ist, dass ausgerechnet in der Computerwelt der Determination die Generierung von Zufall eine durchaus zentrale Rolle einnimmt – z.B. für wissenschaftliche Simulationen, in der Spielentwicklung aber auch für das Erschaffen von virtuellen Wirklichkeiten, die nicht zu glatt wirken sollen.

Ein weiteres und noch zentraleres Element der Computerprogrammierung ist die Kontrollstruktur Schleife („Loop“). Nur durch diese sind Programme in der Lage wiederholt auf Eingaben des Benutzers zu warten oder eine finite Anzahl von Elementen abzuarbeiten, zu verändern bzw. zu berechnen.

Maximilian Glanz ist Programmierer und Benutzer zugleich. Er lässt seine selbst geschriebenen Programme in Schleifen arbeiten, um aus einem Archiv von Bildern zufällig neue, nicht zuvor gesehene Bilder zu generieren. Er betrachtet die Ergebnisse und wählt aus. Zugleich wird er Teil des Programms, begibt sich durch seinen künstlerischen Prozess in eine Art Meta-Schleife, füttert seine Programme mit immer neuen Bildern, oder verändert die Programme, um ihnen dann die gleichen Bilder erneut zuzuführen. Er spielt.

Maximilian Glanz ist so weniger „Funktionär“ als Gestalter des vorgegebenen (Foto-)Apparate-Programms und ist so frei im Sinne von Villem Flusser, d.h. er versucht „aus dem Apparat etwas herauszuholen und ins Bild zu setzen, was nicht in seinem [dessen, Ergänzung KN] Programm steht“ .

Kai Nörtemann - 9/2013, www.kainoertemann.de

Bilder der Ausstellung

Hängung 8Durchhaus, 28. September 2013
Hängung 5Durchhaus, 28. September 2013
Kai NörtemannCopyright by Sven Körber
Stefan Vogt und Fabian HelmichCopyright by Sven Körber
VernissageCopyright by Sven Körber
VernissageCopyright by Sven Körber
VernissageCopyright by Sven Körber